Foto: Alex Brundle Instagram

Blancpain GT Series: Neuer Arbeitsplatz für Alex Brundle


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Nach seinem Einsatz mit United Autosports und Jota Sport in der ELMS und WEC erwartet Brundle nun ein neues Aufgabengebiet.

Alex Brundle ist bereit für seine erste komplette Saison im Blancpain Endurance Cup, mit dem neuen Aston Martin GT3 des Kundensportteams R-Motorsports. Brundle wechselt nach zwei Saisons in der ELMS und WEC in die Blancpain. Und während er in der Vergangenheit bereits vereinzelt GT3-Autos fuhr, wird ein ganzjähriger Einsatz in der SRO-Serie eine gänzlich neue Erfahrung für ihn sein.

Brundle sagt, dass die Änderungen am FIA WEC-Kalender für die „Supersaison“ die Entscheidung, ein paralleles Blancpain-Programm mit R-Motorsports durchzuführen, leicht gemacht haben. Der 27-jährige Brite, der nächste Saison in der WEC wieder in den LMP-Rennsport zurückkehren will, genießt erneut die Chance, in einem GT3-Fahrzeug an den Start zu gehen und kehrt zum zweiten Mal zu den 24 Stunden von Spa zurück.

„Ich bin schon früher GT3-Boliden gefahren, aber nicht lange. Ich freue mich darauf, wieder zurückzukehren. Ich denke, dass die Entscheidung, im Jahr 2018 weniger Rennen in der FIA WEC zu fahren, eine einfachere Entscheidung war, da in meinem Kalender keine Kollisionen zu erwarten sind, wenn man beide fährt.

„Es hat alles wunderbar geklappt und ich genieße eine hohe Kontinuität mit Jota. Mit zwei Programmen wollen die meisten WEC-Fahrer nächstes Jahr die Wochenenden füllen.“

Das Fahrerlager in Blancpain unterscheidet sich nicht nur vom Rennsport, sondern auch von dem der FIA WEC, in dem Prototypen auf denselben Rennstrecken wie GTs fahren. Aber Brundle erklärte , dass er zuversichtlich sei und sich auf seine erste Saison in der heiß umkämpften GT3-Only-Serie freue.

Das Highlight der SRO-Serie ist das 24h-Rennen von Spa. Brundle startete in der Vergangenheit bereits schon einmal beim belgischen Langstreckenklassiker mit Fortec Motorsport. Leider endete dieser Einsatz mit einem Komplettausfall. Der zweite Versuch im Jahr 2018 ist daher ein Höhepunkt und genießt höchste Priorität in seinem Kalender.

„Ich habe einmal die 24 Stunden von Spa absolviert, 2013 mit Fortec in einem Mercedes“, sagte er. „Jedoch erlitt das Fahrzeug einen Antriebswellenbruch, der uns früh rausgeschmissen hat. Ich freue mich daher wirklich darauf, wieder dabei zu sein. Es ist ein sehr hartes 24-Stunden-Rennen. Sie haben ein ganzes Feld von GT3s, die alle die gleiche Geschwindigkeit haben. Ich kann es kaum erwarten, die Blancpain-Saison als Ganzes zu bestreiten.“

„Es ist eine Weltklasse-Serie. Ich mag, dass es ein bisschen von allem hat. Sie haben die bis zu dreistündigen Sprintrennen, bei denen die Teams die Reifenleistung maximieren müssen. Dann gib es die Langstreckenrennen, wie in Paul Ricard und natürlich das Highlight, das Rennen in Spa. Es sind vielleicht nur fünf Rennen im Endurance-Cup zu bestreiten, aber es ist viel drin.“

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