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24h-Dubai 2018: Andy Gülden in die Wüste geschickt


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Für den ein oder anderen bedeutet die Bezeichnung wenig Positives. Anders für Andreas Gülden.

Der gebürtige Mönchengladbacher und Zähmer des grünen „Beasts“ auf dem Nürburgring wird zusammen mit seinen ehemaligen Fahrerkollegen „Alex Autumn“, Felipe Fernández Laser und Marc Hennerici für Huber Racing im raceunion Porsche 991-II Cup an beim Saisonauftakt der Creventic 24h-Series in Dubai an den Start gehen.

Foto: Raceunion Facebook

Richtig gelesen, dieses Mal wird Gülden das Lenkrad seines Alltagsfahrzeugs bei mathilda racing – der Golf GTI TCR – und das des Mercedes AMG-GT gegen das Volant eines Porsche 911 Cup tauschen. Zusammengefunden hat sich die Truppe, weil Gülden und „Alex Autumn“ bereits 2011 den World-Peace Porsche gemeinsam auf Erfolgskurs lenkten und seitdem immer wieder gerne zusammen Rennen bestreiten. Damals entstand eine Freundschaft, die bis heute hält. Auch bei verschiedenen Trackdays konnten die zwei Rennfahrer nicht voneinander abbringen.

Zuletzt fuhren „Autumn“ und Gülden beim 4. VLN-Lauf der Saison 2017 im „historischen“ ehemaligen World-Peace-Porsche für Teichmann Racing. Hier zeigte Gülden, was ein Rennfahrer zu Leisten im Stande ist. Zuerst brannte der Reifferscheider im mathilda-Golf eine Pole-Position im Training auf den Asphalt. Und weil man auf einem Bein nicht stehen kann, folgte die zweite Pole-Position in der Klasse H4 im besagten Porsche.

Im Rennen selbst fuhr Gülden dann den ersten Stint im Porsche, wechselte dann direkt in den Golf seines Fahrerkollegen Benny Leuchter für den Mittelstint, um dann wieder im Porsche das Rennen aufnehmen zu können. Leider verunfallte einer seiner Kollegen kurz vor der Übergabe, sodass das Rennen für Andreas Gülden dann vorbei war.

Zu seinem Start in Dubai witzelte Gülden in gewohnter Manier „Ich freue mich vor allem auf warmes Wetter. Alles ist besser, als der driste Eifelwinter.“

„Aber im Ernst: Mit Felipe (Fernández), „Alex Autumn“ und Marc (Hennerici) habe ich drei starke Kollegen an der Seite. Und mit raceunion-Huber-Racing ein ambitioniertes Team zur Seite.“ setzt Gülden im Gespräch mit LSR-Freun.de fort.

Zur kommenden Saison konnte Gülden noch nicht viel sagen. Aber alles sieht danach aus, dass man 2018 auch wieder damit rechnen könne, dass er dem Nürburgring treu bleibt. 😉

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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