Finale der ADAC GT Masters am Hockenheimring – Herzklopfen bis zum Schluss

Es ist kein Langstreckenrennen, klar. Dennoch hat die ADAC GT Masters auch ihre Reize.

Die Creme de la Creme der GT3 Fahrzeuge – die Liga der Supersportwagen – welche weltweit unterwegs sind, treffen sich an 7 Wochenenden zu zwei Rennen auf und um europäische Rennstrecken und fechten die Meisterschaft aus, welche 2016 in einem packenden Finale am Hockenheimring endete. Bis zuletzt stand nicht fest, wer letztendlich den Meisterschaftspokal in der Hand hält. Nach einem verregneten und ereignisreichen Lauf am Samstag, sollte der Wettergott am Sonntag ein Einsehen mit den Fans haben.

Entscheidung in letzter Runde

Bei 18°C und sonnigem Wetter lud der Hockenheimring am Sonntag, dem 02.10.2016 zu einem packenden Finallauf ein. Bis zum Schluss war nicht entschieden, wer den Meister-Pokal mit nach Hause nimmt. Neben Land-Motorsport hatte auch Callaway Competition und Zakspeed die Finger noch mit im Spiel. Aber es kann nur einer gewinnen.
Wie eng die Konkurrenz beisammen liegt, konnte man anhand der Qualifying-Zeiten vom Sonntag leicht erahnen. Die Top-Ten Piloten setzten Ihr Fahrzeug innerhalb einer Sekunde über die Ziellinie. Soll heißen, jeder dieser Piloten hätte sich die Pole für den letzten Lauf holen können.

Unfall überschattet denkwürdiges Finale

Nach rund 40 Minuten sorgte der Franzose Jules Gounon mit einem harten Ausritt in die Mauer vor der Mercedes-Tribüne für einen Schrecken. Nach einer leichten Berührung mit dem Lamborghini von Rolf Ineichen geriet der Corvette-Pilot ins Schleudern und touchierte die Mauer fahrerseitig hart, sodass er mit dem Rettungsdienst und einem Verdacht auf eine Fraktur am linken Bein ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Inzwischen ist bekannt, dass sich der Verdacht nicht erhärtete und der Franzose bei bester Gesundheit ist. Vorsorglich brach die Rennleitung das Rennen zu diesem Zeitpunkt mit roter Flagge ab.

Nach einigen bangen Minuten wurde das Rennen jedoch fortgesetzt. So hatten die verbliebenen zwei Spitzenreiter-Teams weitere 15 Minuten die Möglichkeit, um die Meisterschaft zu kämpfen, wobei dem Amerikaner Connor de Phillippi und sein Kollege Christopher Mies von Land-Motorsport lediglich ein Achter Platz reichte.

Letztendlich war es dieser Achte Platz, den der Schlussfahrer Phillippi auch mit allen Mitteln verteidigte.

Eindrücke vom letzten Lauf der ADAC GT-Masters

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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